Heilfasten im Spreewald – Historie

Heilfasten im Spreewald - Historie

Heilfasten im Spreewald – Historie

Inhaltsverzeichnis

1. Anreisetag  –  Auf zum Bismarckturm

2. Fastentag   –   Frisch auf nach Burg und zum Südumfluter

3. Fastentag   –   Wie wandern durch herrliche Natur zum Hotel Eiche

4. Fastentag   –   Auf leisen Sohlen durch das Herzstück vom Spreewald

5. Fastentag   –   Fröhlich gehen wir nach Straupitz zur Mühle

6. Fastentag   –   Mit Freude  –  Kahnfahrt – Heimatstube – Sagenpark 

 

1. Tag    Auf zum Bismarckturm

Heilfasten im Spreewald - Historie

1. Tag Der Bismarckturm

Unsere erste Fastenwanderung führt zum Bismarck-Turm in Burg.

Der Reichsgründer Otto von Bismarck (1815-1898) wurde durch Bismarck-Türme gewürdigt.

Einer davon ist der Bismarck-Turm auf dem Schlossberg in der Gemeinde Burg (Spreewald).

Das heute 28 m hohe Bauwerk entstand zwischen 1915 und 1917.

Der Turm besteht hauptsächlich aus roten Klinkersteinen. Diese Idee zur Errichtung eines Aussichtsturmes bei Burg gab es bereits um 1900. Als Standort wählte man bereits den Schlossberg.

Im Jahr 1910 regte man den Bau eines Bismarckturms an dieser Stelle an. Dieser wurde durch Spenden finanziert und diente gleichzeitig als Gedenkstätte für die im 1.Weltkrieg gefallenen Soldaten.

Zu DDR Zeiten war der Turm von 1950 bis 1990 aus militärischen Gründen geschlossen.

Nach der Wende in der DDR erfolgte die Sanierung des Turms. Daraufhin wurde der Turm am 3. Oktober 1990 wieder in Bismarckturm umbenannt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zum 100-jährigen Jubiläum des Turms wurde 2017 eine Bismarck-Büste aufgestellt.

Das war Heilfasten im Spreewald – Der Bismarckturm

 

2. Tag  – Frisch auf nach Burg und zum Südumfluter

Heilfasten im Spreewald - Historie - Südumfluter

Burg (Spreewald), niedersorbisch Bórkowy, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße.Sie ist seit 2005 ein staatlich anerkannter Ort mit Heilquellenkurbetrieb.

Durch den Ort fließt die Spree. Von ihr gehen viele Fließe ab. Fließe ist ein altes Wort für Wasserlauf. Diese Fließe machen den Spreewald unter anderem so reizvoll.

In früheren Zeiten gab es viel Hochwasser.  Ende des 17. Jahrhunderts kam es zwischen 1691 und 1699 jährlich zu Überflutungen. Hieraus resultieren erhebliche Ernteausfälle.Daraufhin baute man den Nord- und den Südumfluter. Mit dem Bau der Nord- und Südumfluter, 1973 bis 1975, waren die größten Überschwemmungen in Burg beendet.

Wir wandern entlang kleiner Fließe von Burg Kauper nach Burg Dorf. Hier besichtigen wir die Kirche.

Heilfasten im Spreewald – Historie – Kirche in Burg:

1749 – Errichtung eines Bethauses
1753 – Bau einer Fachwerkkirche
1767 – Errichtung eines 2. Bethauses
1865 – Innenrenovierung, Einbau des Kanzelaltars, evtl. Einbau einer 1. Orgel
1866 – Gedenktafeln für ermordete Soldaten 1
1870 – Gedenktafeln für ermordete Soldaten 2
1876 – Taufe – aus Gips
1900 – Einbau der Dampfheizung
1904 – Anbau der Vorhallen, Einbau der Buntglasfenster
1945 – nach 1945 – Der Zugang zu den Emporen wird vom Turm in das Kirchenschiff verlegt
1950 – Wiedereinhängung von Glocken in den Turm
1973 – Einbau der Sauerorgel
1990 – Kronleuchter
1997 – Sanierungsarbeiten am Turm
2002 – und länger Sanierungsarbeiten
Daten erhalten vom Pfarrer der evangelischen Kirche in Burg 2007

Nun geht es nach einer kurzen Pause über herrliche Wiesen und Felder. Hier wandeln wir etwa 3 km entlang am Südumfluter entlang. Alles wir mit viel Fasten – Wander – Freude. Über die Felder kommen wir zurück zu unserem Hotel.

3. Tag – Wie wandern durch herrliche Natur zum Hotel Eiche

wird erarbeitet

4. Tag –  Auf leisen Sohlen durch das Herzstück vom Spreewald

wird erarbeitet

5. Tag – Fröhlich gehen wir nach Straupitz zur Mühle

wird erarbeitet

6. Tag –  Mit Freude  –  Kahnfahrt – Heimatstube – Sagenpark

Heilfasten im Spreewald - Historie

Heilfasten im Spreewald – Historie – Sagen

Die Geschichte um den Wendenkönig – Serbski kral

Was den Griechen und Römern ihre Heroen, den Deutschen der Siegfried und Barbarossa sind, ist den Sorben/Wenden ihr Kral, ihr herrlicher, verschwundener König.

Über diese Burger Sagengestalt gibt es verschiedene Deutungen und Geschichten. Jedenfalls – nachdem die Völkerwanderung verebbte, siedelten in der Niederlausitz um 600 n. Chr. slawische Stämme z. B. die Lusici.

Dann setzte der Germanisierungsprozeß ein, die Unterwerfung und Bekehrung der Heiden zum Christentum.

Aus dieser Zeit soll auch diese Geschichte stammen: Im 10. Jahrhundert gab es den wendischen König „Prebislaw“, der sich tapfer den deutschen Eroberern widersetzte.

Das heutigen Burg-Dorf, ist der  urkundlich nachgewiesenen älteste Teil der heutigen Gemeinde (1315).
Hier sammelte der König seine Getreuen um sich.
Er errichtete auf dem Hügel einen Erdwall (Schloßberg). Dort ließ er ein Schloß bauen. So erzählt man.

Es ereigneten sich Dinge, von denen der eine sagt, der Wendenkönig war es, der andere spricht von einem seiner Nachkommen.
Es waren listige Ritter oder auch nur Räuber.
Jedenfalls, um die Feinde zu täuschen, schlug er die Hufeisen seiner Pferde verkehrtherum auf, damit niemand wissen sollte, ob er aus dem Schloß heraus- oder hineingeritten.

Damals war der Spreewald noch Moor- und Sumpfgebiet. Deshalb gab es eine lederne Brücke, die sich allein hinter dem König oder Ritter? wieder zusammenrollte und vorn wieder entfaltete.
Wilibald von Schulenburg zeichnete 1880 diese Brücke in seine „Prähistorisch-mythologische Karte“.

Danach führte die lederne Brücke von Werben zum Schloßberg und von dort nach Schmogrow bis nach Byhleguhre. Der Ritter jedenfalls soll gemordet und geplündert haben, bis ihn der Blitz erschlug und das Schloß versank.

Eine andere Variante der Sage vom Wendenkönig erzählt von edlen Taten des Serbski kral.

Quelle: Spreewälder Trachtenreigen vom REGIA Verlag, Auflage 1997, Seite 91, Autoren: Erika Rauprecht und Eckhard Albert

 

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