Heilfasten im Harz – Historie

Heilfasten im Harz - Historie

Heilfasten im Harz – Historie Schloss Wernigerode

Heilfasten im Harz Historie – Wernigerode

Kurzer Überblick über die Stadt Wernigerode

Das Stadtgebiet von Wernigerode umfasst ca. 170 km².
Wernigerode hat etwa 33 000 Einwohner.
Wernigerode liegt etwa 240 m über dem Meeresspiegel an der Wasserscheide zwischen der Weser und der Elbe.
Die Ilse fließt über die Oker und die Aller in die Weser, währende die Holtemme in Richtung Elbe fließt.

Die Temperaturen liegen meistens im positiven Bereich (+1,1 bis +2,1 °C durchschnittlich
im Winter). Im Jahresdurchschnitt liegt die Temperatur bei + 9,5 °C.

Geschichtliches

Wernigerode ist als eine „Rodungssiedlung“ unter dem Abt Warin und einigen Mönchen aus dem Kloster Corvey an der Weser entstanden.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wernigerode im Jahre 1121 von Graf Adolf zu Heimar (seinerzeit Bistum Hildesheim, heute Samtgemeinde Sehnde in der Region Hannover).
Er nannte sich fortan Graf von Wernigerode. Am 17. 04. 1229 erhielt Wernigerode Stadtrechte.

Nach dem Tod von Graf Heinrich zu Wernigerode im Jahre 1429 gab es keine männlichen Erben, so dass der Graf von Stolberg die Stadt übernommen hat.

Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster Himmelspforte im heutigen Ortsteil Hasserode geplündert und zerstört. Von 1521 – 1608 wurden in Wernigerode bei Hexenprozessen  20 Menschen zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt und hingerichtet.

Diese diversen Plünderungen und Zerstörungen im Raum Wernigerode gab es während des dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648).

Im Jahre 1658 führte der Fürst zu Stolberg-Wernigerode für sich und seine Untertanen den evangelisch-lutherischen Glauben ein.

Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode musste im Jahre 1714 die Oberhoheit von Preußen über die Grafschaft Wernigerode anerkennen.

Von 1807 – 1813 war Wernigerode ein „Landkanton“ im Königreich Westfalen.

Danach wurde Wernigerode in den Landkreis Osterwieck eingegliedert, der zu Preußen gehörte. Hiergegen legte Graf Heinrich zu Stoltenberg-Wernigerode Einspruch ein mit dem Ergebnis, dass Wernigerode eigener Landkreis im Regierungsbezirk Magdeburg wurde.

Am 29. März 1847 wurden große Teil von Wernigerode Opfer eines Großbrandes.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem großen Aufschwung in Wernigerode durch folgende Wirtschaftszweige: Tourismus, Maschinenbau, Werkzeugbau, Elektromotorenbau, Pharmazie, Schokolade, Schreibwaren usw.

Am 22. Februar 1944 wurde Wernigerode von neunzehn amerikanischen B-17-Bombern angegriffen.
Dabei gab es mehr als 200 Tote (fast alles Zivilisten). Große Teile der Neustadt, Teile der Breiten Straße sowie die Orangerie und die sie um gebenden Parkanlagen wurden dabei zerstört bzw. stark beschädigt.

Am 11. April 1945 wurde die Stadt Wernigerode – fast kampflos – von amerikanischen Bodentruppen besetzt. Der deutsche Stadtkommandant, Oberst Gustav Petri, hatte sich nämlich geweigert, die Stadt Wernigerode gegen die anrückende US-Armee verteidigen zu lassen. Er wurde am 12 April 1945 in Drei-Annen-Hohne standrechtlich erschossen.

Später haben die Amerikaner das gesamte Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt an die sowjetischen Besatzes abgetreten, damit sie gemeinsam mit den Britten und den Franzosen Teile von Berlin bekommen.

Nach der Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 hat es diverse Reformen gegeben. Durch eine Gebietsreform im Jahr 2007 hat der Landkreis Wernigerode an Bedeutung verloren.

Es wurden die Landkreise Halberstadt, Wernigerode, Quedlinburg, Ascherleben-Staßfurt und die Stadt Fallstein/Harz zum Landkreis Harz zusammengefasst, deren Kreisstadt jetzt Halberstadt ist.

Gleichzeitig ist aber die Stadt Wernigerode durch Eingemeindungen von Nachbarorten expandiert.
Zu diesen „neuen Ortsteilen“ zählen: Benzingerode, Minsleben, Reddeber, Silstedt und Schierke incl. Brocken.

Heilfasten im Harz Historie – Wernigerode

Heilfasten im Harz - Historie Kirche Altenbrak

Heilfasten im Harz – Historie Kirche Altenbrak

Zu unseren Fastenseminaren bzw. Fastenwanderungen treffen wir uns seit etlichen Jahren in Altenbrak.
Altenbrak ist ein kleiner Harzort, idyllisch gelegen im Bodetal. Und manchmal besuchen wir gemeinsam die romantische Kirche des Ortes.
Wenn man ein wenig herumstöbert, hat man auch ggf. das herumliegende Gesangsbuch in der Hand. Manch einer wundert sich, dass die Kirchengemeinde zur evangelische Landeskirche Braunschweig gehört. Hier zeigen sich alte Fakten, die unbeschadet die Jahrhunderte überstehen.
Der ehemalige Landkreis Blankenburg, zu dem auch Altenbrak gehörte, war Teil des Herzogtums Braunschweig.

Nach dem II. Weltkrieg, auf der Potsdamer Konferenz, wurde bei der Festlegung der Besatzungszonen bestimmt, dass das Land Braunschweig zur Britischen Zone gehören sollte. Allerdings war der größere Ostteil des Kreises nur mit einer kleinen Straße und einer Schmalspurbahn mit dem Westteil verbunden.
Um es praktikabler zu gestalten, schlug man daher den Ostteil der Sowjetischen Zone zu. In wie weit die Bewohner das begrüßt haben, wurde weder in der Besatzungszeit, noch in der DDR, richtig ausdiskutiert.

Noch eine Petitesse am Rande, in Blankenburg lebte tatsächlich einmal ein richtiger König. Und dann ausgerechnet kein deutscher, sondern der französische König Ludwig XVIII. Während sein Bruder, eben der bekannte XVI. hingerichtet wurde, ging er der Not gehorchend, lieber ins Exil.
Und kam so nach Blankenburg. Erst nach Napoleons Abdankung, konnte er dann den französischen Thron besteigen.

Informationen zum Heilfasten im Harz finden Sie auf meiner Hauptseite. hier…

 

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